Der Tarifvertrag regelt die Bedingungen eines Arbeitsverhältnisses, sowie die Rechte und Pflichten zwischen den Tarifparteien.

In unserem Fall ist dieses der IGZ-DGB-Tarifvertrag, also ein Vertrag ziwschen dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. auf Arbeitgeberseite und dem Deutschen Gewerkschaftsbund auf der Arbeitnehmerseite.

Er enthält unter anderem Regelungen zum Lohn, Urlaub, zur Aufnahme und Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. Der Tarifvertrag ist für uns bindend, alle Arbeitsverhälnisse in der Arbeitnehmerüberlassung werden im Rahmen dieses Tarifvertrages geschlossen.

Darüber hinaus ist bei uns eine übertarifliche Entlohnung in Form einer Zulage üblich und wird individuell und abhängig von der Art des Einsatzes beim Kunden gewährt. Denn wir glauben, dass nur gut bezahlte und motivierte Mitarbeiter sowohl unseren, als auch den Qualitätsansprüchen unserer Kunden genügen.

Entgelttabelle West, brutto Stundenlöhne, ab dem 01.03.2017

Quelle: IGZ, Irrtümer und Gesetzesänderungen vorbehalten, Stand: 03.2017
Entgelgruppe (EG)
Eingangsstufe (ES) in €
Zulage (0,20) in €
Zulage (0,35) in €
1 9,23 9,43
2 9,85 10,05
3 11,51 11,71
4 12,18 12,38
5 13,75 14,10
6 15,47 15,82
7 18,06 18,41
8 19,43 19,78
9 20,50 20,85

Ergänzende Informationen, Urlaub, AZK, Weihnachtsgeld, Kündigungsfristen ab dem 01.01.2017

Quelle: IGZ, Irrtümer und Gesetztesänderungen vorbehalten, Stand: 01.2017
Urlaubsansprüche
Urlaub- und Weihanchtsgeld*
  • Im 1. Jahr: 24 Arbeitstage
  • Nach 6-monatiger Wartezeit: jeweils 150,00€ brutto
  • Im 2. Jahr: 25 Arbeitstage
  • Im 3. und 4. Jahr: 200,00€ brutto
  • Im 3. Jahr: 26 Arbeitstage
  • Ab dem 5. jahr: 300,00€ brutto
  • Im 4. Jahr: 28 Arbeitstage
  • Ab dem 5. Jahr: 30 Arbeitstage
Arbeitszeitkonto (AZK)*
Kündigungsfristen
Grenzwerte: von -21 bis +150 Stunden 1. bis 4. Woche der Beschäftigung: 2 Arbeitstage
Verfügung: 2 Tage (14 Stunden) pro Monat, einvernehmlich unbegrenzte Entnahme 5. Woche bis Ende 2. Monat: 1 Woche
3. Monat bis 6. Monat: 2 Wochen
Danach: § 622 BGB beiderseits

*Bei Teilzeitbeschäftigung können andere Regeln gelten.

Ergänzende Informationen, Zulagen und Zuschläge ab dem 01.01.2017

Quelle: IGZ, Irrtümer und Gesetztesänderungen vorbehalten, Stand: 03.2017
Einsatzbezogene Zulage:
Mehrarbeit: 25%
  • 14 Kalendermonate ununterbrochene Beschäftigungsdauer und
wenn im Monat mit:
  • 9 Kalendermonate ununterbrochen bei gleichem Einsatzbetrieb
  • 20 Arbeitstagen mehr als 160 Stunden gearbeitet
  • EG 1-4: 0,20€
  • 21 Arbeitstagen mehr als 168 Stunden gearbeitet
  • EG 5-9: 0,35€
  • 22 Arbeitstagen mehr als 176 Stunden gearbeitet
  • 23 Arbeitstagen mehr als 184 Stunden gearbeitet
Nacht, Sonn- und Feiertagszulagen
  • Nachtarbeit (23.00 bis 06:00 Uhr) 25%
  • Dauernachtschicht 20%
  • Sonntagsarbeit 50%
  • Bei regelmäßiger Sonntagsarbeit Zuschlag nach Kundenregelung
  • Feiertagsarbeit 100%
  • Bei regelmäßiger Feiertagsarbeit Zuschlag nach Kundenregelung

Branchenzuschläge in der Metall- und Elektroindustrie

Quelle: IGZ, Irrtümer und Gesetzesänderungen vorbehalten, Stand: 05.2017
Die Zuschläge richten sich nach der Einsatzdauer und der Tätigkeit, in der Metall- und Elektroindustrie steigen sie in sechs Stufen auf bis zu 65%.
  • 1. Stufe: nach sechs Wochen, Branchenzuschlag von 15%
  • 2. Stufe: nach drei Monate, Branchenzuschlag von 20%
  • 3. Stufe: nach fünf Monaten, Branchenzuschlag von 30%
  • 4. Stufe: nach sieben Monaten, Branchenzuschlag von 45%
  • 5. Stufe: nach neun Monaten, Branchenzuschlag von 50%
  • 6. Stufe: nach fünfzehn Monaten, Branchenzuschlag von 65%
Die Branchenzuschläge der Metall- und Elektroindustrie gelten für die Betriebe folgender Wirtschafszweige, soweit sie nicht dem Handwerk zuzuordnen sind:
  • NE-Metallgewinnung und -verarbeitung, Scheideanstalten
  • Gießereien
  • Ziehereien, Walzwerke und Stahlverformung
  • Schlossereien, Schweißereien, Schleifereien, Schmieden
  • Stahl-, Leichtmetallbau und Metallkonstruktionen
  • Maschinen-, Apparate- und Werkzeugbau
  • Automobilindustrie und Fahrzeugbau
  • Luft- und Raumfahrtindustrie
  • Schiffbau
  • Elektrotechnik, Elektro- und Elektrotechnikindustrie
  • Hardwareproduktion
  • Feinmechanik und Optik
  • Uhrenindustrie
  • Eisen-, Blech- und Metallwaren
  • Musikindustrie
  • Spiel- und Sportgeräte
  • Schmuckwaren

sowie die zu den erwähnten Wirtschaftszweigen gehörenden Reparatur-, Zubehör-, Montage-, Dienstleistungs- und sonstigen Hilfs- und Nebenbetrieben und Zweigniederlassungen sowie die Betriebe artverwandter Industrien.

Branchenzuschläge

IGZ-DGB Tarifvertrag
Den vollständigen Tarifvertrag finden sie auf der Seite der Interessengemeinschaft Zeitarbeit e.V.

IGZ-DGB Zuschläge
Die Zuschläge finden Sie im Tarifvertrag unter §4.

Tätigkeiten, die eine betriebliche Einweisung erfordern.

Tätigkeiten, die eine Anlernzeit erfordern oder für die fachbezogene Berufserfahrung oder fachspezifische Kenntnisse oder eine fachspezifische Qualifikation erforderlich sind.

Ausführung von Tätigkeiten, für die im Regelfall eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine fachspezifische Qualifikation und mehrjährige aktuelle Berufserfahrung erforderlich sind.

Ausführung von Tätigkeiten, für die Kenntnisse und Fertigkeiten erforderlich sind, die durch eine mindestens dreijährige Berufsausbildung vermittelt werden und die eine mehrjährige Berufserfahrung voraussetzen. Arbeitnehmer mit einer Betriebszugehörigkeit von mehr als einem Jahr in der Entgeltgruppe 3 werden in die Entgeltgruppe 4 eingruppiert. Die Berechnung der Betriebszugehörigkeit beginnt am 01.01.2014

Selbstständige Ausführung von Tätigkeiten, für die eine abgeschlossene, mindestens dreijährige Berufsausbildung, entsprechende aktuelle Arbeitskenntnisse und Fertigkeiten und mehrjährige fachspezifische Berufserfahrung sowie Spezialkenntnisse erforderlich sind, die durch eine Zusatzausbildung vermittelt werden.

Selbstständige Ausführung von Tätigkeiten, für die eine abgeschlossene, mindestens dreijährige Berufsausbildung, entsprechende aktuelle Arbeitskenntnisse und Fertigkeiten sowie zusätzliche spezielle Qualifikationsmaßnahmen wie Meister- oder Technikerausbildung erforderlich sind.

Ausführung von speziellen Tätigkeiten, für die eine Meister-, Techniker- oder Fachschulausbildung erforderlich ist, bei denen die Arbeitnehmer Verantwortung für Personal und Sachwerte zu tragen haben oder selbstständig komplexe Aufgabenstellungen bewältigen müssen.

Ausführung von speziellen Tätigkeiten, für die ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium erforderlich ist, bei denen selbstständig komplexe Aufgabenstellungen zu bewältigen sind.

Selbstständige Ausführung von Tätigkeiten, für die ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium mit mehrjähriger Berufserfahrung oder ein Hochschulstudium erforderlich ist.

Quelle: IGZ, Irrtümer und Gesetzesänderungen vorbehalten, Stand: 01.2017